Einheitliche Deckung
Sämtlicher Schutz wird in einer zentralen Police gebündelt – mit klaren Bedingungen und einem festen Ansprechpartner.
Die All-Risk-Deckung stellt eine umfassende Absicherungslösung für Unternehmen dar, bei der sämtliche betrieblichen Sachwerte – von Gebäuden über technische Einrichtungen bis hin zu Warenbeständen – gegen unerwartete Schäden geschützt sind.
Das Prinzip
Im Gegensatz zu klassischen Versicherungsmodellen, bei denen nur konkret benannte Risiken abgedeckt werden, verfolgt die All-Risk-Police das Prinzip: Was nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist, ist versichert. Dadurch entsteht ein besonders weitreichender und flexibler Schutz für Unternehmen.
Diese Form der Deckung reduziert nicht nur die Anzahl einzelner Policen und Ansprechpartner, sondern schafft Klarheit, Effizienz und eine schnelle Reaktionsfähigkeit im Schadenfall.
Deckungsumfang der All-Risk-Versicherung: Die All-Risk-Versicherung bietet weit mehr als klassischen Sachschutz. Sie deckt neben direkten physischen Schäden an Gebäuden, Betriebseinrichtungen und Lagerbeständen auch Folgeschäden wie Ertragsausfälle und zusätzliche Kosten ab, die durch eine Betriebsunterbrechung entstehen können.
Anders als bei konventionellen Policen sind bei der All-Risk-Variante nicht nur einzelne Gefahren wie Feuer, Leitungswasser oder Diebstahl benannt – vielmehr gilt: Alle unvorhergesehenen, plötzlich eintretenden Schäden sind automatisch mitversichert, sofern sie nicht explizit in den Bedingungen ausgeschlossen werden. Diese umfassende Absicherung greift auch bei komplexen Schadensbildern, deren Ursache nicht sofort eindeutig erkennbar ist – etwa bei Betriebsschäden an Maschinen, Transportschäden, Montagefehlern oder internen Störungen im Fertigungsprozess.

Ein Vertrag – viele Vorteile
Sämtlicher Schutz wird in einer zentralen Police gebündelt – mit klaren Bedingungen und einem festen Ansprechpartner.
Ein Versicherer, eine Police – das bedeutet weniger Verwaltungsaufwand und eine schnellere Reaktion im Ernstfall.
Die Beitragsberechnung erfolgt in der Regel auf Basis des Unternehmensumsatzes – besonders vorteilhaft für wachsende Betriebe und Start-ups.
Im Schadensfall trägt der Versicherer die Verantwortung zu belegen, dass der Vorfall nicht unter den Schutz fällt.
Der vollständige Verzicht auf Unterversicherungsregelungen reduziert Unsicherheiten im Leistungsfall.
Nur konkret benannte Risiken sind nicht gedeckt – das schafft Transparenz und Planbarkeit.
Modular aufgebaut
Feuer, Blitzschlag und Explosion sind als grundlegende Risiken standardmäßig abgedeckt.
Zusätzliche klassische Risiken wie Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl ergänzen die Basisdeckung.
Besonders gefährliche und seltene Schadensereignisse wie Lawinen, Erdbeben oder Überschwemmungen sind separat versicherbar.
Der zentrale Vorteil: Auch nicht explizit benannte Gefahren sind mitversichert – solange sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurden. Das bietet Schutz bei plötzlich auftretenden, unvorhersehbaren Schäden.
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